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	<title>Wetterblog</title>
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	<description>Das aktuelle Wetter und kurzfristige Wetterprognosen</description>
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		<title>Gewittervorschau 24.-31.05.2013</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 08:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fotometeo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir können es auch diese Woche relativ kurz machen: Die anhaltende Zufuhr von Polarluft aus dem Raum Grönland/Island bringt zu wenig Energie in unsere Atmosphäre, um kräftige Gewitter entstehen zu lassen. Am ehesten sind an Kaltfronten sowie auf den labilen &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/05/24/gewittervorschau-24-31-05-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_902" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/20130524-blogtitel.jpg"><img class="size-medium wp-image-902" alt="Schnee statt Gewitter: Der Frühsommer ist in weiter Ferne" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/20130524-blogtitel-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schnee statt Gewitter: Der Frühsommer ist in weiter Ferne</p></div>
<p><strong>Wir können es auch diese Woche relativ kurz machen: Die anhaltende Zufuhr von Polarluft aus dem Raum Grönland/Island bringt zu wenig Energie in unsere Atmosphäre, um kräftige Gewitter entstehen zu lassen. Am ehesten sind an Kaltfronten sowie auf den labilen Rückseiten vereinzelte Entladungen denkbar. Hier der (noch recht unsichere) Fahrplan für die nächsten 8 Tage:</strong></p>
<p>Freitag/Samstag: Typisches Aprilwetter mit teils kräftigen Schauern vornehmlich in der zweiten Tageshälfte. Graupel, Blitz und Donner sind hier und da zu erwarten, viel interessanter ist aber die tiefe Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200 m, die in den Nacht- und frühen Morgenstunden auch tiefer sinken kann. Entlang des zentralen und östlichen Alpennordhangs sind auch länger anhaltende Niederschläge mit &#8211; je nach Intensität &#8211; Schnee bis in die Tallagen denkbar.</p>
<p>Sonntag bis Montagmittag: Aus Norden (!) nähert sich eine Warmfront mit flächigem Regen, dabei wird die verbleibende Kaltluft in den tiefen Luftschichten an der Alpennordseite eingeklemmt. Es bleibt wahrscheinlich trüb, nass und für die Jahreszeit deutlich unterkühlt.</p>
<p>Montag/Dienstag: Kurzer Zwischenhocheinfluss. Die Höhenströmung dreht am Dienstag auf Süd, in den Alpen wird es föhnig. Bereits am Dienstagnachmittag rückt jedoch aus Westen eine neue Kaltfront auf. Vorausgesetzt das tageszeitliche Timing stimmt, ist die Wahrscheinlichkeit für präfrontale Gewitterentwicklungen vom Berner Oberland über das Napfgebiet bis ins Zürcher Oberland recht hoch, die mit süd-südwestlichem Höhenwind ins Mittelland hinausziehen dürften.</p>
<div id="attachment_903" class="wp-caption aligncenter" style="width: 714px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/20130524-blog1.gif"><img class="size-full wp-image-903" alt="Die Kaltfront am Dienstagmittag über der Westschweiz (Quelle: www.wetter3.de)" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/20130524-blog1.gif" width="704" height="513" /></a><p class="wp-caption-text">Kaltfront am Dienstagmittag über der Westschweiz und warme Föhnblase über den Ostalpen (Quelle: www.wetter3.de)</p></div>
<p>Mittwoch/Donnerstag: Wir befinden uns erneut in labil geschichteter Polarluft. Rückseitenschauer, vereinzelt auch mit Blitz und Donner dürften verbreitet auftreten.</p>
<p>Tendenz für Freitag und das Wochenende: Erneut zieht wie bereits am Sonntag eine Warmfront aus Norden auf. Sie dürfte eine allmähliche Erwärmung aufs Wochenende einleiten, unter Tiefdruckeinfluss wird die ganze Sache allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit recht nass vonstatten gehen.</p>
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		<title>Gewittervorschau 17.5. &#8211; 24.5.2013</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wetteraussichten für die kommenden Tage können mit folgenden Worten kurz umschrieben werden: Regen ja, aber kaum Gewitter. Die erwarteten Regenmengen sind in der Tat beeindruckend, vor allem südlich der Alpen: bis zu 150 mm im Tessin, und sonst verbreitet, &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/05/17/gewittervorschau-17-5-24-5-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_879" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/96_26.gif"><img class="size-medium wp-image-879" alt="Karte der vorausberechneten Regensummen Freitag bis Montag, GFS-Modell. Quelle: wetter3.de" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/96_26-300x218.gif" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Karte der vorausberechneten Regensummen Freitag bis Montag, GFS-Modell. Quelle: wetter3.de</p></div>
<p><strong>Die Wetteraussichten für die kommenden Tage können mit folgenden Worten kurz umschrieben werden: Regen ja, aber kaum Gewitter. Die erwarteten Regenmengen sind in der Tat beeindruckend, vor allem südlich der Alpen: bis zu 150 mm im Tessin, und sonst verbreitet, wenn auch nicht überall, mehr als 50 mm. Trübe Aussichten also für die Pfingsttage, und da und dort auch Hochwassergefahr.</strong></p>
<p>Die Grosswetterlage wird weiterhin durch ein ortsfestes Höhentief über Spanien bestimmt. Diverse Wellenstörungen umkreisen das Tief im Gegenuhrzeigersinn und treffen so aus Süden auf die Alpen. Eine solche ist für das aktuelle Regenwetter verantwortlich. Hinter dieser Störung wird am Samstag der Föhneinfluss nördlich der Alpen nochmals zunehmen, bevor dann am Sonntag die nächste Schlechtwetterwelle durchzieht. Zu Wochenbeginn schwächt sich das Höhentief allmählich ab und mutiert zu einer gestreckten Tiefdruckrinne, deren Achse in der Nähe unseres Landes verbleibt. Die Druckverteilung wird flach, die verbleibende Kaltluft wird von Tag zu Tag langsam aufgeheizt, und um die Wochenmitte könnte sich dann vorübergehend leichter Hochdruckeinfluss durchsetzen, bevor sich rechtzeitig aufs kommende Wochenende hin ein neuer Trog von Westen nähert.</p>
<p>In diesem Fahrplan sind Gewitter bis zur Wochenmitte wenig wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Am ehesten besteht ein geringes Gewitterrisiko zu folgenden Zeiten:<br />
- Heute Freitagabend in postfrontalen Kaltluftschauern im Jura oder ganz im Osten.<br />
- Samstagabend oder in der Nacht zum Sonntag, vor Eintreffen der nächsten Regenfront<br />
- Am Sonntagnachmittag vereinzelt in postfrontalen Kaltluftschauern<br />
- Montag bis Mittwoch bei Tagesgangwetter jeweils in der zweiten Tageshälfte, zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwer abschätzbar.</p>
<p>Gegen Ende der kommenden Woche deuten die aktuellen Vorhersagekarten des GFS-Modells das Näherrücken eines flachen Tiefdrucktroges aus Westen an. Auf der Vorderseite könnte dann die Gewitterneigung in frühsommerlicher und zunehmend feuchter Warmluft deutlich ansteigen. Eine völlig andere Variante offeriert das aktuelle EZ-Modell. Der Alpenraum würde in der 2. Wochenhälfte in eine frische NW-Strömung geraten. Die Alpensüdseite wirds freuen, im Norden würde die kühl-trübe und gewitterarme Witterungsperiode weiter andauern.</p>
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		<title>Gewittervorschau 14. &#8211; 17.05.2013</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 09:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach mehreren Tagen mit trüber, kühler und regnerischer Witterung steigt der Wunsch nach Sonne und Wärme. Dieser Wunsch wird mindestens vorübergehend für die zentralen und östlichen Landesteile in Erfüllung gehen. Allerdings nur dank freundlicher Unterstützung durch den Föhn, stellt sich &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/05/14/gewittervorschau-14-17-05-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_868" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/18_8.gif"><img class="size-medium wp-image-868" alt="Höhenkarte 300 hPa der positiven Vorticityadvektion, gültig für heute Dienstag 20 Uhr. Quelle: wetter3.de" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/05/18_8-300x218.gif" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Höhenkarte 300 hPa der positiven Vorticityadvektion, gültig für heute Dienstag 20 Uhr. Quelle: wetter3.de</p></div>
<p><strong>Nach mehreren Tagen mit trüber, kühler und regnerischer Witterung steigt der Wunsch nach Sonne und Wärme. Dieser Wunsch wird mindestens vorübergehend für die zentralen und östlichen Landesteile in Erfüllung gehen. Allerdings nur dank freundlicher Unterstützung durch den Föhn, stellt sich doch in den nächsten Tagen eine ausgeprägte Föhnströmung über den Alpen ein. Diese Wetterlage birgt immer auch ein gewisses Potenzial für Gewitter, weniger in den Föhngebieten selbst, aber viel eher im Westen und im Süden, wo sich feuchte Luftmassen breitmachen und den Witterungscharakter dominieren.</strong></p>
<p>Ursache der neuerlichen Föhnlage ist ein ausgeprägter Kaltluftausbruch in 2 Schüben aus dem Nordantlantik in Richtung Golf von Biscaya und iberische Halbinsel. Der erste Schub erreicht Spanien morgen Mittwoch, der zweite dann am Samstag. In der Folge bleibt über dem Golf ein ausgeprägtes Höhentief bis weit in die kommende Woche ortsfest. Unser Land bleibt am Ostrand, in einer sehr wetteraktiven Zone, in welcher vor allem im Süden neue unwetterartige Starkniederschläge auftreten können. Im Norden ist ein Wechselspiel zwischen Föhneinfluss und dem Schlechtwetter zu erwarten, welches im Detail fast unlösbare Knacknüsse für eine zuverlässige Prognose stellen kann.</p>
<p>Heute Dienstag wird die Höhenströmung aus SW allmählich an Fahrt gewinnen. Darin eingelagert wird am Abend ein schwach ausgeprägter Minitrog die Alpen aus SW erreichen. Das damit verbundene Hebungsgebiet dürfte gut mit der sog. positiven Vorticityadvektion verknüpft sein, welche in der beiliegenden Höhenwetterkarte 300 hPa orange eingefärbt ist. Die Aufheizung sollte die Luftmasse genügend labilisieren, so dass am Abend einzelne Gewitter im Bereich des Möglichen liegen. Allerdings wirkt die auflebende Föhntendenz gegen stärkere Gewitterherde, so dass sich das Gewitterrisiko wohl auf die Alpen und die Juraregion beschränken dürfte. Auch die Mesomodelle lassen nur ein sehr verhaltenes Gewitterrisiko erwarten.</p>
<p>Am Mittwoch und Donnerstag dreht die Höhenströmung auf Süd und verstärkt sich weiter. Zugleich geraten der Westen und Süden verstärkt unter Schlechtwettereinfluss, auch Gewitter können da und dort auftreten. Der Osten bleibt unter gesundem Föhneinfluss, dort sind nur sporadisch Niederschläge und kaum Gewitter zu erwarten. Allerdings ist die genaue Abgrenzung zwischen Föhneinfluss und dem Schlechtwetter nur kurzfristig zu machen.</p>
<p>Am Freitag scheint sich die Kaltluft überall durchzusetzen und im ganzen Land für wechselhafte, oft regnische Witterung mit einzelnen eingelagerten Gewittern zu sorgen. An diesem Witterungscharakter dürfte sich über die Pfingsttage nicht viel ändern.</p>
<p>Nächstes Gewitterbulletin am Freitag.</p>
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		<title>Gewittervorschau 10. &#8211; 17.5.2013</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gewitterrisiko für die nächsten Tage ist gering und steigt erst ab dem kommenden Dienstag wieder an. Aus diesem Grund erscheint die nächste ausführliche Gewittervorschau zu Wochenbeginn, voraussichtlich am Montag oder Dienstag früh. Dann lässt sich die Gewitteraktivität Dienstag bis &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/05/10/gewittervorschau-10-17-5-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gewitterrisiko für die nächsten Tage ist gering und steigt erst ab dem kommenden Dienstag wieder an. Aus diesem Grund erscheint die nächste ausführliche Gewittervorschau zu Wochenbeginn, voraussichtlich am Montag oder Dienstag früh. Dann lässt sich die Gewitteraktivität Dienstag bis Freitag besser abschätzen als heute.</strong></p>
<p>Am kommenden Sonntag sind einzelne Kaltluftgewitter nicht ganz auszuschliessen, obwohl die Wahrscheinlichkeit hierfür aus heutiger Sicht als gering einzuschätzen ist. Der uns am Sonntag streifende Kaltlufttrog greift zu wenig nach Süden aus, um die Luftmasse genügend zu labilisieren. Dies könnte sich allenfalls in der Kurzfrist noch ändern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles neu macht der Mai: erste Gewittervorschau der Saison</title>
		<link>http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/04/30/alles-neu-macht-der-mai-erste-gewittervorschau-der-saison/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 09:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fotometeo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Monatswechsel stellt die Wetterlage um: Wärmere Luftmassen aus Süden setzen sich allmählich auch in der Schweiz durch. Die Luft ist allerdings auch recht feucht, und zusammen mit dem Feuchteangebot am Boden und dem hohen Sonnenstand ist genügend Nahrung &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/04/30/alles-neu-macht-der-mai-erste-gewittervorschau-der-saison/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_845" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/20130430-blogtitel.jpg"><img class="size-medium wp-image-845" alt="Interessante Entwicklungen sind bereits im Frühling möglich (Bern, 29.04.2012)" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/20130430-blogtitel-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Interessante Entwicklungen sind bereits im Frühling möglich (Bern, 29.04.2012)</p></div>
<p><strong>Pünktlich zum Monatswechsel stellt die Wetterlage um: Wärmere Luftmassen aus Süden setzen sich allmählich auch in der Schweiz durch. Die Luft ist allerdings auch recht feucht, und zusammen mit dem Feuchteangebot am Boden und dem hohen Sonnenstand ist genügend Nahrung für Gewitter vorhanden. Zudem labilisiert ein Kaltlufttropfen im Westen die Luftschichtung. Zu Beginn der nächsten Woche stellt sich wahrscheinlich eine feucht-warme Ostlage ein, wir erwarten somit die erste, länger anhaltende Wetterlage mit täglichem Gewitterpotenzial in der Schweiz.</strong></p>
<p>Am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Mai wird die aktuell noch über der Schweiz liegende Luftmassengrenze etwas nach Nordwesten zurückgedrängt, wir gelangen somit auf die wärmere Seite. Man darf sich von der hochnebelartigen Bewölkung am Vormittag nicht täuschen lassen, denn die Sonne hat Kraft &#8211; sie steht Anfang Mai gleich hoch wie Anfang August. Sie wird eine Weile brauchen, um die bodennahe Schicht aufzuwärmen und den Hochnebel in erste Quellwolken zu verwandeln, doch mit den zunehmenden Wolkenlücken wird die Labilisierung am Nachmittag rasch zunehmen. Bei Temperaturen von etwa +10 Grad in 850 hPa und -20 Grad in 500 hPa sind die Bedingungen für Gewitterbildungen ideal. In der Westschweiz mehr als im Osten und am Donnerstag stärker als am Mittwoch. Der Jahreszeit und der Schneebedeckung entsprechend entstehen Gewitter bevorzugt über dem Jura und den niedrigen Voralpen wie etwa dem Napfgebiet. Die Windströmung in mittleren Höhen lässt Zugrichtungen nach Norden erwarten, Gewitter aus dem Jura können somit in die Region Basel und jene aus den Voralpen ins Mittelland ziehen. Dabei sind einzelne kräftige und langlebige Zellen nicht ausgeschlossen, begünstigt durch die Richtungsscherung des Windes (bodennah schwache Bise).</p>
<div id="attachment_846" class="wp-caption aligncenter" style="width: 714px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/20130430-blog2.gif"><img class="size-full wp-image-846" alt="Am Donnerstag ist die grösste Labilität im Jura und in den westlichen Voralpen gegeben" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/20130430-blog2.gif" width="704" height="513" /></a><p class="wp-caption-text">Am Donnerstag ist die grösste Labilität im Jura und in den westlichen Voralpen gegeben</p></div>
<p>Am Freitag sind die Entstehungsbedingungen noch mal ähnlich: Zwar sickert aus Westen bodennah etwas kühlere Luft ein, gleichzeitig wird aber auch die Höhenluft mit Annäherung des Troges aus Westen kälter. Die Höhenströmung dreht auf Südwest bis West, womit die klassischen Zugschienen am Jura und entlang der Voralpen eingeschlagen werden.</p>
<p>Am Wochenende ist die Entwicklung sehr unsicher und von der genauen Verlagerung des Troges abhängig. Die favorisierte Variante zeigt ein Durchschwenken des Troges bzw. ein Abtropfen über die Schweiz hinweg nach Südosten. Es bleibt somit unbeständig, allerdings mit weniger Sonnenanteil und bei etwas tieferen Temperaturen weniger anfällig für kräftige Entwicklungen.</p>
<p>Zu Beginn der neuen Woche stellt sich zwischen einem Hoch über Nordeuropa und einem Mittelmeertief eine feucht-warme Ostströmung ein. Die Temperaturen steigen erneut und das Potenzial für kräftige Gewitter nimmt von Tag zu Tag wieder zu. Die erneute Annäherung eines Troges aus Westen und somit Winddrehung auf südliche Richtungen ist ab der Wochenmitte in einigen Modellen angedeutet, es zeichnet sich somit eine frühsommerliche und gewitteranfällige Wetterlage ab, deren Ende zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist. Kälteeinbrüche zum Ende der nächsten Woche (ab etwa 10. Mai) sind in den Ensembles derzeit noch als Ausreisser zu betrachten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Niederschlag und Wetterradar</title>
		<link>http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/04/09/niederschlag-und-wetterradar/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 11:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte und Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Radar Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niederschlagsmessung des Wetterradars ist ein Dauerthema. Die User von Wetterradar-Produkten erwarten eine absolute Präzision der Anzeige. Wehe, wenn es regnet oder schneit, und auf dem Radarbild ist nichts zu erkennen. Genauso schlimm ist auch der umgekehrte Fall: das Radarbild &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/04/09/niederschlag-und-wetterradar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_819" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/bild.gif"><img class="size-medium wp-image-819" alt="Wechselloop zwischen einem unorrigierten und korrigierten Radarbild. Details dazu siehe Text. Quelle: Donnerradar 3D Produkt von meteoradar" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/04/bild-300x273.gif" width="300" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Wechselloop eines unkorrigierten und korrigierten Radarbildes. Auf das Vorschaubild klicken, um den Loop zu sehen. Details dazu siehe Text. Quelle: Produkt Donnerradar 3D von meteoradar</p></div>
<p><strong>Die Niederschlagsmessung des Wetterradars ist ein Dauerthema. Die User von Wetterradar-Produkten erwarten eine absolute Präzision der Anzeige. Wehe, wenn es regnet oder schneit, und auf dem Radarbild ist nichts zu erkennen. Genauso schlimm ist auch der umgekehrte Fall: das Radarbild zeigt ein wunderschönes, hereinlaufendes und breites Niederschlagsband, aber die von etwas Wind verwehten Haare bleiben noch ein Stunde oder auch länger trocken. Woher kommen diese Diskrepanzen? Wir möchten die seit Jahrzehnten bekannten Ursachen nicht nochmals breitwalzen, der Text dazu würde bald einmal ein Buch füllen. Aber wir möchten in diesem Blog die wichtigsten Punkte kurz auflisten, und dann im zweiten Teil des Blogs ein neues Produkt vorstellen, welches das Erkennen der Unterschiede zwischen der Radaranzeige und dem &#8220;gefühlten&#8221; Niederschlag erleichtern kann.</strong></p>
<p>Dies sind die fundamentalen Eigenheiten der Radarmessung, welche die Präzision beeinträchtigen:<br />
- Der Radar sieht den Niederschlag über unseren Köpfen, typischerweise 1-3 km über Boden, aber nicht am Boden selbst. Am Boden kann kein Wetterradar etwas brauchbares erkennen, das Signal der Bäume, Häuser, Hügel, und des Bodens selbst ist viel zu stark.<br />
- Der Radar erkennt folgende Niederschlagstypen schlecht oder oft gar nicht: kleintropfiger Nieselregen und &#8220;trockene&#8221; Schneeflocken bei Minustemperaturen.</p>
<p>Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Man kann sich nun die Wetterlagen ausdenken, bei welchen der Radar besonders Mühe hat. Zum Beispiel:<br />
- Der Niederschlag in der Höhe fällt in trockene Luft und verdunstet, bevor er den Boden erreicht.<br />
- Der Niederschlag bildet sich knapp über Boden, z.B. durch orographische Hebung, und wird so vom Radar übersehen.</p>
<p>Beide Wettertypen waren in den vergangenen Monaten besonders häufig und führten immer wieder zu Diskrepanzen. Es ist eine Binsenwahrheit, dass der Wetterradar vor allem im Sommer seine Stärken hat: beim Auftreten von Starkniederschlag und Gewittern. Niederschläge im Sommer sind in der Regel hochreichend, in Gewittertürmen oft 10-15 km hoch, und werden so von den Wetterradars viel leichter erfasst als seichte Niederschlagswolken knapp über Boden. Aber auch im Sommer kann es orographisch getriggerten Niederschlag geben, welcher dann vom Radar zwar erkannt wird, aber in seiner Intensität unterschätzt wird.</p>
<p>Seit einigen Wochen steht den Abonnenten des Produktes Donnerradar 3D ein Express-Radarbild zur Verfügung, welches im Wechsel ein unkorrigiertes und ein korrigiertes Radarbild anzeigt, siehe das beigefügte Beispiel zu Beginn dieses Blogs. Das korrigierte Bild zeigt den effektiv am Boden gefühlten Niederschlag besser an als das unkorrigierte Bild. Im beigefügten Beispiel von heute morgen zeigt das korrigierte Bild über dem Schweizerischen Mittelland kleinere Radarechos als das unkorrigierte Bild. Daraus lässt sich schliessen, dass die schwachen Niederschläge zum Teil noch verdunsten, bevor sie den Boden erreichen. Das würde dann eben bedeuten, dass der Niederschlag am eigenen Standort später einsetzt als aufgrund des Radarbildes erwartet.</p>
<p>Das korrigierte Radarbild ist experimentell. Wir werden in den kommenden Wochen Erfahrung sammeln und dabei die Korrekturtechnik weiter verbessern. Wir erwarten, dass die beschriebene Korrektur vor allem bei schwachen Niederschlägen eine Verbesserung der Anzeige bewirken kann. Es geht also vor allem darum, zwischen trocken und nass zu unterscheiden, und weniger darum zu erkennen, ob es mässig regnet oder aus Giesskannen kübelt.</p>
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		<title>Mit Schweizer Schneekanonen gegen den Klimaschock</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 05:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klimaforscher wissen es schon längst: Das garstige Winterwetter in diesem Frühjahr in weiten Teilen Europas hat seinen Ursprung im schmelzenden Polareis, siehe den Link am Schluss dieses Artikels. Eine eisfreie Nordsee führt zu einem stabilen Grönlandhoch, auf dessen SE-Flanke eisige &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/04/01/mit-schweizer-schneekanonen-gegen-den-klimaschock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_781" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/03/Wind3285032and32mslp_Europe_120.gif"><img class="size-medium wp-image-781" title="Wind3285032and32mslp_Europe_120" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/03/Wind3285032and32mslp_Europe_120-300x171.gif" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Wetterlage für den kommenden Freitag, Quelle: ecmwf.int. Speziell markiert ist das Grönlandhoch und die NE-Strömung auf dessen SE-Flanke, welche eisige Luftmassen bis nach Spanien verfrachtet.</p></div>
<p><strong>Klimaforscher wissen es schon längst: Das garstige Winterwetter in diesem Frühjahr in weiten Teilen Europas hat seinen Ursprung im schmelzenden Polareis, siehe den Link am Schluss dieses Artikels. Eine eisfreie Nordsee führt zu einem stabilen Grönlandhoch, auf dessen SE-Flanke eisige Sibirienluft aus Nordrussland nach Europa verfrachtet wird. (Beispiel: Vorhersagekarte des ECMWF-Modells für den kommenden Freitag, siehe Grafik) Die Luft ist nicht nur kalt, sondern auch feuchtneblig-trüb, die Sonne verschwindet während Wochen und Monaten hinter schadstoffbeladenen Stratuswolken. Diese Wetterlage wird in Zukunft nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel werden. Die Folgen kann man sich leicht ausdenken. Ein riesiger Energieverbrauch einer depressiven und krankheitsanfälligen Bevölkerung wird auf uns zukommen. Ein höchst unappetitilicher und wirtschaftskillender Alptraum für unsere Zukunft in Zentraleuropa. Profitieren werden die im Süden angrenzenden Subtropenregionen: das Mittelmeer und die Sahara. Die nach Süden abgedrängte Westwinddrift wird diesen Regionen abwechslungsreichere und vor allem niederschlagsreichere Witterung bescheren. Politwissenschaftler sehen bereits riesige Auswanderungsströme in Richtung Süden auf uns zukommen. Die daraus entstehenden Konflikte sind vorprogrammiert, die Hunnen lassen grüssen.</strong></p>
<p>Aufhalten liesse sich dieses Szenario nur, wenn es gelänge, das Schmelzen des Polareises im Sommer zu verlangsamen. Genau da kommen nun die Schweizer Schneekanonen ins Spiel, welche im geschilderten kalt-feuchten Zukunftsszenario eh nicht mehr gebraucht werden. Die Idee ist, die Schneekanonen auf dem Polareis oder auf Schiffen am Eisrand zu positionieren und die Eisoberfläche zu beschneien. Damit hätte man gleich den Fünfer und das Weggli im Sack:<br />
- man würde mit dem Kunstschnee langfristig eine grössere Eismasse generieren.<br />
- der Kunstschnee wäre weiss (im Gegensatz zu der aerosolverschmutzten natürlichen Schnee-/Eisoberfläche), das Sonnenlicht würde reflektiert, und die Oberfläche würde langsamer schmelzen.</p>
<p>Berechnungen von namhaften ETH-/UNI-Instituten haben gezeigt, das nur schon das Beschneien des Eisrandes den Schmelzprozess so stark aufhalten kann, dass innert weniger Jahre der Eiszustand der Nordsee des letzten Jahrhunderts wiederhergestellt werden könnte. Um die Berechnungen durch Experimente bestätigen zu können, werden ab heute Ostermontag Beschneiungsexperimente mit Schneekanonen auf noch zugefrorenen Schweizer Bergseen durchgeführt. Diese Versuche werden sich die kommenden Monate hinziehen. Dabei wird jeweils nur ein Teil eines Sees beschneit, um dann Vergleiche von beschneiten und nicht beschneiten Seeflächen durchführen zu können.</p>
<p>Eine Gruppe von interessierten Wissenschaftlern und Politikern aus Dänemark und Grönland wird heute den Start der Versuche im Engadin mitverfolgen. Die Details werden geheimgehalten, da zu grosse Besucherstöme die Ergebnisse verfälschen können. Wir verfügen aber über einige von den Behörden genehmigten Zulassungslizenzen, welche wir bei Bedarf an Interessenten abgeben können.</p>
<p>Offen bleibt die Frage, ob die Schneekanonen mit dem Salzwasser des Meeres zurecht kommen. Unter Umständen sind grössere Modifikationen an der Technologie der Schneekanonen unumgänglich. Ein entspr. Forschungsprojekt ist in Vorbereitung und soll nach den Versuchen in diesem Frühjahr an die zuständige EU-Kommission eingereicht werden. So oder so wird es einige Jahre brauchen, bis die Technik für den operativen Grosseinsatz bereitsteht. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.</p>
<p><a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2013-03-28/eisschmelze-und-kaltes-wetter"><strong>Blog-Artikel von Stefan Rahmstorf zum Thema &#8216;Eisschmelze und kaltes Wetter&#8217;</strong></a></p>
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		<title>Warum Frühlingsversprechen oft enttäuscht werden</title>
		<link>http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/03/05/warum-fruhlingsversprechen-oft-enttauscht-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 11:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fotometeo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen war es wieder häufiger ein Thema: Die in den Prognosen versprochenen Frühlingstemperaturen werden häufig bei weitem nicht oder erst deutlich verzögert erreicht. Die fürs Mittelland prognostizierten Tageshöchstwerte von 15 Grad werden oft nur knapp zweistellig &#8211; &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/03/05/warum-fruhlingsversprechen-oft-enttauscht-werden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_764" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/03/20130305-blog1.png"><img class="size-medium wp-image-764" title="Tageshöchsttemperatur am 04.03.2013" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/03/20130305-blog1-300x212.png" alt="Tageshöchsttemperatur am 04.03.2013, Quelle: http://www.univie.ac.at/amk/veraflex/test/public/" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Tageshöchsttemperatur am 04.03.2013, Quelle: http://www.univie.ac.at/amk/veraflex/test/public/</p></div>
<p><strong>In den vergangenen Tagen war es wieder häufiger ein Thema: Die in den Prognosen versprochenen Frühlingstemperaturen werden häufig bei weitem nicht oder erst deutlich verzögert erreicht. Die fürs Mittelland prognostizierten Tageshöchstwerte von 15 Grad werden oft nur knapp zweistellig &#8211; wenn überhaupt. Prognosen müssen immer wieder nach unten korrigiert werden. Nicht wenige fragen sich durchaus begründet, was mit den Wetterfröschen los ist.</strong></p>
<p>Auch bei Tauwetterphasen im Winter ist die Diskussion um zu hohe Temperaturprognosen immer wieder entbrannt. Viele Wetterberichte versprechen mittelfristig flächendeckend milde Temperaturen, die dann meist nur an exponierten oder von Föhneffekten begünstigten Lagen erreicht werden. Die Bevölkerung in den Ballungsgebieten merkt davon aber nur selten etwas und ist zu Recht enttäuscht. Wie kann es immer wieder zu solchen Fehlprognosen kommen?</p>
<p>Zunächst muss auf die Gründe eingegangen werden, warum die Temperatur in den Niederungen trotz markanter Erwärmung in der Höhe nur sehr zögerlich ansteigt:</p>
<ol>
<li>Kaltluft ist dichter und schwerer als Warmluft und sammelt sich daher in Tälern, Mulden und Becken. Erwärmung in der Höhe bei Hochdrucklagen führt daher im Winterhalbjahr in der Regel zu einer Temperaturinversion, es bleiben Kaltluftseen liegen. An der Grenze zwischen warmer Luft in der Höhe und Kaltluft am Boden bildet sich Hochnebel, der die Sonneneinstrahlung stark einschränkt und die Erwärmung des Bodens verzögert. Das Schweizer Mittelland zwischen Jura und Alpen bildet einen solchen Kaltluftsee und ist daher besonders anfällig.</li>
<li>Weiter spielt die Trägheit der Luft, Energie aufzunehmen, eine wichtige Rolle. Die Sonne erwärmt nämlich nicht die Luft direkt, sondern gibt die Energie in erster Linie an den Boden ab, welcher wiederum von unten die Luft erwärmt. Wird die Sonneneinstrahlung durch Wolken oder Nebel verringert, kann sich der Boden nur langsam erwärmen. Weiter ist die Bodenbeschaffenheit massgebend: Dunkle und trockene Flächen erwärmen sich rascher als helle und nasse. Schnee und Wasser reflektieren das Sonnenlicht (Albedo), ein Grossteil der Energie wird ins Weltall zurückgeworfen.</li>
<li>Schmelz- und Verdunstungsprozesse entziehen der Umgebungsluft Energie. Wo Schnee liegt und erst geschmolzen werden muss, wo gefrorene Böden und Gewässer auftauen müssen und wo nasse Böden erst getrocknet werden müssen, wird die Energieabgabe vom Boden an die Luft stark verringert. Wenn die Luft über dem Boden mangels Wind nicht ausgetauscht wird, können diese Prozesse die Luft sogar weiter auskühlen und anfeuchten, im Extremfall bildet sich Nebel &#8211; womit wir wieder bei Punkt 1 wären.</li>
<li>Ende Februar / Anfang März ist die Energiebilanz in unseren Breiten immer noch negativ. Nachts wird mehr Energie ins All abgestrahlt, als tagsüber von der Sonne aufgenommen wird, insbesondere in klaren Nächten. Die bodennahe Kaltluftproduktion findet daher immer noch statt, besonders ausgeprägt in Alpennähe, wo zusätzlich Kaltluft aus den höheren Tälern zuströmen kann.</li>
</ol>
<p>Die heutigen, weit entwickelten Wettermodelle berücksichtigen all diese Faktoren zwar. Probleme gibt es aber offenbar in der Auflösung: Die Topografie zwischen Jura und Alpen, aber auch im Alpenvorland Bayerns und Österreichs wird von den Globalmodellen, welche für die Mittelfristprognose (3-10 Tage) herangezogen werden, unterschätzt. Viele Modelle rechnen den Bodenwind häufig zu stark, womit ein Ausräumen der bodennahen Kaltluft simuliert wird. In der Tat können wir beobachten, dass es an Tagen mit Hochdruck oder bei Tiefrandlagen im Mittelland nahezu windstill ist. Nebel löst sich nur verzögert auf oder es bleibt eine feuchte Dunstschicht zurück, die durch Schmelz- und Verdunstungsprozesse weiter angereichert wird. Die Temperaturen bleiben weit unter den Erwartungen, was meist erst in der Kurzfrist von den höher auflösenden Modellen erkannt wird.</p>
<p>Dieses Phänomen ist alle Jahre wieder zu beobachten, daher wäre es wichtig, wenn die Wettermodelle gerade in diese Richtung verbessert würden. Bis dahin dürfen Meteorologen nicht der Modellgläubigkeit verfallen und die prognostizierten Werte eins zu eins an die Kunden weitergeben, ansonsten wiederholte Enttäuschungen vorprogrammiert sind und die Glaubwürdigkeit leidet.</p>
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		<title>Wintertraum nach Schneefall und Verreifung, 10.2.2013</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 11:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteoradar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sonntag, 10. Feb. 2013 bleibt wohl vielen als Prachtstag in Erinnerung. Nach wiederholten Schneefällen und kalter Nacht schien die Sonne ungehindert vom stahlblauen Himmel und lockte die Ausflügler und Skifahrer in Scharen in die Berge. Auf den Hügelkuppen, auf &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/02/11/wintertraum-nach-schneefall-und-verreifung-10-2-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_742" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/02/wintertraum.jpg"><img class="size-medium wp-image-742" title="wintertraum" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/02/wintertraum-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Märchenhafte Traumlandschaft in der Nähe des Albishorns, aufgenommen 10.2.2013 ca. 12 Uhr</p></div>
<p><strong>Der Sonntag, 10. Feb. 2013 bleibt wohl vielen als Prachtstag in Erinnerung. Nach wiederholten Schneefällen und kalter Nacht schien die Sonne ungehindert vom stahlblauen Himmel und lockte die Ausflügler und Skifahrer in Scharen in die Berge. Auf den Hügelkuppen, auf ca. 900m Höhe, waren zudem die Bäume so dicht in Schnee verpackt, dass die Szenerie in den Wäldern zwangsläufig an eine Märchenlandschaft erinnerte. Auf dem Albishorn bei Hausen zum Beispiel war die Stimmung in den Wäldern, bei wechselndem Sonnenlicht traumhaft und eigentlich kaum in Worten zu beschreiben.</strong></p>
<p><strong>Einmalig war vor allem die Art und Weise, wie der gefallene Schnee an den Ästen klebte.</strong> Diese waren zum Teil vollständig von Schnee umschlossen, zum Teil blieb ein Stück Astkante gerade noch sichtbar. Der sichtbare Teil war aber keineswegs immer auf der unteren Seite, wie man es bei Schneefall ohne Windeinfluss erwarten würde. Sehr oft war der sichtbare Teil auf der Seite, was auf erhebliche Windeffekte, aber auch auf gute Haftung der eingefangenen Schneeflocken hindeutet. Zudem waren immer wieder gezackte Ränder sichtbar, welche auf Verreifungseffekte hindeuten, siehe zum Beispiel auf dem zweiten Foto, unterhalb des Textes.</p>
<p><strong>Aber warum Verreifung nach den Schneefällen am Vortag?</strong> Eine klare Antwort liefert der Zeitrafferfilm der eigenen Webcam in Sellenbüren/Stallikon, welche gegen Süden gerichtet ist. Die Albiskette ist links im Bild sichtbar. Der Zeitraffer (Link am Schluss des Artikels) deckt die Morgenstunden des 10.2. ab, etwa von morgens 08 bis 13 Uhr. Klar erkennbar sind Hochnebelfetzen, welche mit einer Bisenströmung von Osten her an der Albiskette gestaut werden. Diese Hochnebelfetzen dürften aus unterkühlten Wolkentröpfchen bestehen, welche bei Kontakt an festen Gegenstanden sofort anfrieren und als Eisteilchen hängen bleiben. Das ist genau der klassische Verreifungsprozess, welcher definitionsgemäss zu Rauhreif führt. Der Rauhreif ist haftungsfähiger als frischer Schnee und kann so besser an den Ästen kleben, auch auf der Seite und unten. Der Rauhreif tritt oft bei Nebel- oder Hochnebellagen im Hochwinter auf und kann auch da die Landschaft verzaubern. Nach Schneefällen fällt der Rauhreif weniger auf, kann aber offenbar ebenso als Stilmittel zur Verschönerung von Schneelandschaften seine Wirkung entfalten.</p>
<p><strong><a href="http://youtu.be/QsMZr4TOhNQ" target="_blank">Zeitrafferfilm Bisen-Hochnebelfetzen</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.meteoradar.ch/forum/viewtopic.php?f=2&amp;t=8631#p157901" target="_blank">Weitere Bilder im Sturmforum</a></strong></p>
<div id="attachment_743" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/02/rauhreif.jpg"><img class="size-medium wp-image-743" title="Rauhreif" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/02/rauhreif-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Schnee und Rauhreif eingepackter Ast, im Wald in der Nähe des Albishorns, aufgenommen am 10.2.2013, ca. 12 Uhr</p></div>
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		<title>Markanter Glatteisregen in der Nordschweiz</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 00:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fotometeo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte und Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstagabend erreichte die markante Warmfront eines aus Südwesten heraufziehenden Tiefs die Schweiz. Gleichzeitig setzte in den Alpen ein Föhnsturm ein, die höchsten Windspitzen bis Mitternacht erreichten 113 km/h in Erstfeld und 108 km/h in Wasserauen. Spektakulär war der Temperaturanstieg &#8230; <a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/2013/01/20/markanter-glatteisregen-in-der-nordschweiz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_725" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/01/20130120-blog1.jpg"><img class="size-medium wp-image-725" title="Screenshot vom Donnerradar/Winterradar am 19.01.2013 23:20 MEZ" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/01/20130120-blog1-300x183.jpg" alt="Screenshot vom Donnerradar/Winterradar am 19.01.2013 23:20 MEZ" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot vom Donnerradar/Winterradar am 19.01.2013 23:20 MEZ</p></div>
<p><strong>Am Samstagabend erreichte die markante Warmfront eines aus Südwesten heraufziehenden Tiefs die Schweiz. Gleichzeitig setzte in den Alpen ein Föhnsturm ein, die höchsten Windspitzen bis Mitternacht erreichten 113 km/h in Erstfeld und 108 km/h in Wasserauen. Spektakulär war der Temperaturanstieg in mittleren Höhen, während sich die Kaltluft am Boden im Mittelland und in der Nordschweiz sehr hartnäckig hielt. Das markanteste Eisregen-Ereignis der vergangenen Jahre war die Folge.</strong></p>
<p>Im Titelbild haben wir die Luftschichtung kurz vor Mitternacht anhand der Messwerte und des Temperaturprofils von meteoradar verdeutlicht. In solchen Fällen wird der Nutzen des kostenpflichtigen Donner- bzw. Winterradars deutlich. Denn zusätzlich zur Übersichtskarte bietet das Zoom in die einzelnen Regionen das Profil und somit die Erklärung für das Phänomen. Anhand der 5-minütlich aktualiserten Werte kann man sich mit einigen Grundkenntnissen eine Vorstellung für die zeitnahe Entwicklung machen.</p>
<p>Das Temperaturprofil ist allerdings immer so gut wie das Messnetz, das zur Verfügung steht. Zwar wird der Bereich der positiven Temperaturen zwischen ca. 1300 und 2200 m deutlich, die Spitze in etwa 1200 m Höhe fehlt allerdings. Eine zusätzliche Wetterstation z.B. auf dem Weissenstein hätte darüber in diesem speziellen Fall nämlich Aufschluss gegeben. So behelfen wir uns mit einer Modellkarte des GFS:</p>
<div id="attachment_726" class="wp-caption aligncenter" style="width: 714px"><a href="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/01/20130120-blog2.gif"><img class="size-full wp-image-726" title="Modellkarte GFS, 850-hPa-Temperatur für 20.01.20130 00:00 UTC (Quelle: www.wetter3.de)" src="http://www.meteoradar.ch/wetterblog/wp-content/uploads/2013/01/20130120-blog2.gif" alt="Modellkarte GFS, 850-hPa-Temperatur für 20.01.20130 00:00 UTC (Quelle: www.wetter3.de)" width="704" height="513" /></a><p class="wp-caption-text">Modellkarte GFS, 850-hPa-Temperatur für 20.01.20130 00:00 UTC (Quelle: www.wetter3.de)</p></div>
<p>Im 850 hPa-Druckniveau wird das Temperaturmaximum von 4 bis 5 Grad ersichtlich. Aufgrund des nahen Tiefdruckgebietes befindet sich dieses Druckniveau für einmal nicht in den gewohnten 1400 bis 1500 m Höhe, sondern lediglich auf 1240 m, ablesbar an den schwarzen Linien mit den dreistelligen Zahlen (124 Dekameter = 1240 m).</p>
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